Mittwoch, 30. März 2011

Step In The Arena


Tausendmal bin ich an diesem Kasten am Tucherpark vorbeigefahren, tausendmal wollte ich ihn fotografieren! Beim 1.001 Mal hat es jetzt endlich geklappt. Demnächst folgt "It Takes A Nation Of Millions To Hold Us Back". Wer weiß, wo das steht? Ich weiß es ... :o) Machen wir doch ne kleine Schnitzeljagd durch München auf den Spuren der größten HipHop-Klassiker!

Dienstag, 29. März 2011

Strawberry Fields ... forever?

Von braun auf goldblond ...



... bleibt nur die Frage: Soll ich es behalten oder nicht? Mein Leben ist schon hart!

Sonntag, 27. März 2011

Munich from the right, left

"So I move from my right, left
right right left"


Regen in München ... was liegt da näher, als sich ein paar schöne, sonnige Fotos der Stadt reinzuziehen? Mein Thema dieses Posts lautet "Blickwinkeländerung". Ich habe also dasselbe Motiv gleich vier Mal fotografiert, nur aus unetrschiedlichen Perspektiven. So I move from my right, left, up, down ... wie in dem Song auf meinem Mixtape von Shawnna K.

left

 right
 up

down


right
 left



Für die, die das Lied nicht kennen sollten :o)

Kollektiv Turmstraße x Rote Sonne

Zwar schon etwas her, aber da war ich ja auch noch ... beziehungsweise es hat mich zum allerersten Mal in die Rote Sonne verschlagen. Mittlerweile denke ich mir: Warum eigentlich erst nach 4,5 Jahren München? (Damn, sind das echt schon 4,5 Jahre? Ich werde alt!!) Die Schlange vor dem Club war zwar gefühlte 100 m lang, aber das einstündige Anstehen hat sich dann doch gelohnt ... die spontanen Abende sind halt nunmal die besten! Außerdem liebe ich es, mit netten neuen Menschen neue Musik und neue Locations zu entdecken. Kollektiv Turmstraße spielen hypnotische Minimal-Sets mit Tracks wie diesem und kaum wurde die Uhr von 2 auf 3 umgestellt, legten sie auch schon auf. Nice!

Donnerstag, 24. März 2011

Frl. Müller x Mrs. Glowing


Was passiert, wenn ein Fräulein auf eine Mrs. trifft? Das könnt Ihr hier erfahren! Dank der lieben Mrs. Glowing habe ich nämlich meinen ersten Gastblogbeitrag geschafft ;o)) Merci!

Montag, 21. März 2011

Days like this

"When it's not always raining
there'll be days like this
When there's no one complaining

there'll be days like this
When everything falls into place

like the flick of a switch
Well, my mama told me,

There'll be days like this"

So sweet, meine Lieblingsteile aus der H&M Conscious Collection. Zwar etwas durchsichtig, aber "wear it while you can".


(c) H&M

Samstag, 19. März 2011

Home away from home

Es ist ja nicht so, dass ich in meiner Einzimmerwohnung nicht glücklich wäre. Im Gegenteil. Ich habe sie so pink wie möglich eingerichtet. Aber falls ich jemals eine "richtige" Wohnung haben sollte, könnte sie ungefähr so aussehen wie diese hier ...








Ok, der Herd könnte etwas fortschrittlicher sein, aber sonst ... wie ihr vielleicht gemerkt habt, ist das keine echte Wohnung, sondern Teil eines Heimatmuseums. Es ist zu finden auf Sanibel Island in Florida, USA :))

Sanibel Historical Museum and Village
950 Dunlop Road
Sanibel, FL 33957

Montag, 14. März 2011

Future Beauty: 30 Jahre japanische Mode

Am Sonntag war ich in der Ausstellung "Future Beauty: 30 Jahre japanische Mode". Leider durfte man keine Fotos machen, daher habe ich die Ausstellungsbroschüre abfotografiert :) Zu sehen waren Werke (Kleider kann man eigentlich fast nicht mehr sagen) der japanischen Avantgarde-Designer Yohji Yamamoto, Rei Kawakubo und Issey Miyake.

Die Shilouetten der Kleidungsstücke sind mir als "Westler" sehr fremd. Da wäre zum Beispiel ...
  ... die Überbetonung bestimmer Körperpartien wie bei Rei Kawakubo für ihre Marke "Comme Des Garcons" (1997) ...
 ... oder ein Schnitt bzw. eher ein "Grundriss" eines Kleids mit rechteckigem Rock, in dem sich Rei Kawakubos Liebe für Architektur widerspiegelt (1983/84), oder auch Kleidern, die zusammengefaltet wie Origami aussehen.

Den Avantgarde-Designern geht es dabei um das japanische Schönheitskonzept des "Wabi-Sabi": Schönheit ist in der Bescheidenheit und Unvollkommenheit zu finden. Damit steht es im Kontrast zu "Kawai", dem reinen "Niedlichsein", das in den Jahren zuvor das Frauenbild Japans prägte. Daneben sind aber auch Entwürfe von Jil Sander oder Streetstyle-inspirierte Entwürfe, wie man sie auf der berühmten Shibuya-Kreuzung in Tokio findet.

Für mich war es natürlich etwas komisch, durch diese Ausstellung zu laufen, in Anbetracht der Katastrophe, die Japan erreicht hat und die wohl noch längst nicht zuende ist. Und ich laufe hier happy-deppy rum und freue mich des Lebens ... auch während ich das hier schreibe, habe ich ziemlich gemischte Gefühle.

Wie dem auch sei, es gibt eine Videoinstallation in der Ausstellung, die mich sehr berührt hat. Es handelt sich dabei um einen Kurzfilm von Wim Wenders, er heißt "Aufzeichnungen zu Kleidern und Städten". Er ist ganz und gar nicht neu, sondern aus dem Jahr 1989. Wim Wenders trifft darin den japanischen Avantgarde-Designer Yohji Yamamoto.

Der Anfang des ersten Teils dreht sich um Identität. Er spricht mir, die ich von zuhause weggezogen bin und in diesem wirren New Media Business arbeite, aus der Seele. Wer bin ich? Was mache ich hier eigentlich? Wo bin ich wirklich zuhause? Wie habe ich mich entwickelt? Und wieso? Ist das gut so? Ist das schlecht? Diese Fragen werde ich mir immer stellen, es sind Fragen ohne Antwort. Oder Fragen, auf die ich immer eine neue Antwort finden werde.

Wim Wenders: A Notebook on Cities an Clothes Pt. I



Man wohnt irgendwo,
man macht irgendeine Arbeit,
man redet irgendwas daher,
man ernährt sich irgendwie,
man sieht sich irgendwas an,
man sieht wahllos irgendwelche Bilder.

Man lebt irgendwie
Man ist Irgendwer.

IDENTITÄT.
Einer Person
Eines Dings
Eines Orts.

IDENTITÄT.
Das Wort verursacht bei mir Gänsehaut.
Es klingt nach Ruhe, Gemütlichkeit, Zufriedenheit.
Was ist das, IDENTITÄT?

Zu wissen, wo man hingehört,
seine Mitte kennen, seinen Eigenwert?
Zu wissen, wer man ist?
Woran erkennt man eine Identität?
Wir machen uns ein Bild von uns selbst,
Wir versuchen, diesem Bild ähnlich zu sehen...
Ist es das?
Der Einklang zwischen dem Bild,
das wir uns von uns machen und
ja,...uns selbst?
Wer ist das, „wir selbst“?

Wir leben in den Städten
die Städte leben in uns...
die Zeit vergeht.
Wir ziehen von einer Stadt in die andere
von einem Land in ein anderes,
wir wechseln die Sprache,
wir wechseln die Gewohnheiten,
wir wechseln die Meinungen,
wir wechseln die Kleidung,
wir verändern uns.
Alles verändert sich. Und zwar schnell.

Vor allem die Bilder,
die Bilder um uns herum verändern und vervielfältigen sich
mit rasender Geschwindigkeit,
seit jener Explosion, die die elektronischen Bilder
freigesetzt hat, die nun allüberall die Fotografie ersetzen.
Wir haben gelernt, dem fotografischen Bild zu vertrauen,
können wir dem elektronischen Bild vertrauen?
Mit der Malerei war alles noch einfach:
Das Original war einzigartig, und jede Kopie daher eine Kopie,
eine Fälschung.
Mit der Fotografie und dann dem Film wurde alles schon
komplizierter:
„Das Original“ war ein Negativ, ohne Kopie existierte es gar nicht,
im Gegenteil: jede Kopie war ein Original.
Jetzt, mit dem elektronischen Bild, und bald mit dem digitalen,
gibt es kein Negativ mehr, genauso wenig wie ein Positiv,
die Idee selbst vom Original ist hinfällig. Alles ist Kopie.
Jede Unterscheidung scheint reine Willkür.

Samstag, 12. März 2011

Tryptichon Prag III: Choco Café

Et voilà, kommen wir zu einem Stück Frankreich in Prag: dem Choco Café! Zumindest hängen hier viele Franzosen ab, und wer sich von den Massen, die über die Karlsbrücke stapfen, erholen will, ist hier genau richtig. Wie wäre es mit nem geilen Tee, leckerem Essen und perverser dickflüssiger Trinkschoki? Ich mag meine mit Meersalz. Ein Stück Glück, allerdings wohl mehr für Touristen, das merkt man auch an den Preisen. Aber was solls. "Bitte, mach dir selbst zuviele Geschenke!"


Und damit endet meine Prag-Trilogie. Ahoj!

Choco Café
Liliovà 4/250 Praha 1
www.choco-cafe.cz

Donnerstag, 10. März 2011

Tryptichon Prag II: I'm on a boat

Wohin irrt dieses Boot oder besser gesagt, diese kleine Barkasse? Keine Ahnung, sie fährt auf der Moldau nach links, nach rechts, vor, wieder zurück ... und gibt dabei ein außerordentlich schönes Motiv ab.

Erst geht es unter der Karlsbrücke hindurch ...
... dann wieder hinaus ...
 ... ein bisschen nach rechts ...

... ein bisschen nach links ...
 ... und wieder zurück.

Dienstag, 8. März 2011

Tryptichon Prag I: Jugendstil in Prag

Prag ist eine Hochburg des Jugendstils. Das war mir gar nicht bewusst, bevor ich dort ankam. Es ist sooooo schön dort! Natürlich habe ich wie verrückt fotografiert, was ich sonst aus Zurückhaltung und Respekt vor den anderen Leuten nicht tue und weil ich mir dann wie ein doofer Touri vorkomme. Aber diesmal hatte ich ja einen Auftrag: Meinen Blog füllen! Ich habe sogar das gemacht, was ich nie mache, weil es die ultimative Pauschaltouristenhandlung ist: Mein Essen fotografiert ... ich habe es doch nur für Euch getan! XD

Aber hier erstmal Bilder vom Gemeindehaus. Es hat zwei Restaurants, mit Bildern von meinem stereotypischen Gulasch verschone ich euch diesmal aber noch ...

Sogar die Toilettenschilder sind im Jugendstil gehalten:


Weiter geht es aus dem Gemeindehaus raus ins Café Imperial im Hotel Imperial, liegt in der Sokolovska und praktischerweise nur 15 Minuten zu Fuß vom Busbahnhof Florenc entfernt, an dem ich dann wieder abgereist bin.

Aber ein Espresso Macchiato war noch drin. Umso süßer, als das wir dazu noch ein kleines Küchlein mit Pflaumenmus und Zimtzucker bekommen haben!
Und das alles für zusammen 125 Kronen, wenn ich mich recht entsinne ... so schön!
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